Zertifikatskurs „Dialogische Kunst- und Kulturvermittlung“

in Berlin

Beginn  im Herbst 2017.

Sie können den Kurs hier buchen!

Folgende Modultermine umfassen den Kurs:

MODUL 1 11. 11.- 12.11. 2017

Grundlagen der Bildung und Vermittlung | Neue museumspädagogische Methoden – Dialogische Kunst- und Kulturvermittlung

Antje Lielich-Wolf & Ina Schulze

MODUL 2     09.12. -10.12.2017

Lernen & Motivation | Dialogische Vermittlung

Antje Lielich-Wolf & Prof. Dr. Karsten D. Wolf

MODUL 3 20.01. -21.01. 2018

Ästhetik und Wahrnehmung | Objektorientierung & Bildanalyse

Antje Lielich-Wolf & Dörte Wiegand

MODUL 4 17.02. -18.02.2018

Stimme und Persönlichkeit | Umgang mit Konflikten

Gabriella Crispino und Antje Lielich-Wolf

MODUL 5 17.03. -18:03.2018

Verschiedene Zielgruppen und ihre Bedürfnisse:

Kinder, Familien, Senioren, Thema: Demenz

Antje Lielich-Wolf, Ina Schulze und Annette Klockmann

MODUL 6 14.04. – 15.04. 2018

Programmplanung: Kuratieren & Vermitteln | Einsatz von digitalen Medien

Antje Lielich-Wolf, Nina Schulze & Prof. Dr. Karsten D. Wolf
MODUL 7 26.05. – 27.05. 2018

Abschlussmodul

Antje Lielich-Wolf und Ina Schulze

 

Preis: € 1800,00

Frühbucherrabatt: € 1600,00 Anmeldung bis 01. August 2017

Alle Informationen auch im Flyer zum Zertifikatkurs Dialogsche Kunstvermittlung 2017-2018

Bei Interesse können Sie uns gerne schon jetzt eine Anfrage schicken.

info@kunstunddialog.de

Stichwort: Zertifikatskurs Dialogische Kunstvermittlung 2017

Ermässigungen

Personen mit Wohnsitz in Sachsen erhalten eine 80% Förderung der Weiterbildung!

Weiterbildungskosten sind grundsätzlich als Werbungskosten bzw. als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar. Zudem wird die Inanspruchnahme von Bildungsurlaub empfohlen.

Der Kurs findet nur bei einer Mindesteilnehmerzahl von 10 Personen statt.

Wir behalten uns vor den Kurs bei nicht vollständiger Teilnehmerzahl kurzfristig abzusagen.

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Sie interessieren sich für das Feld der Kunst- und Kulturvermittlung? Sie sind unzufrieden mit den derzeitigen Vermittlungsformaten und auf der Suche nach neuen Lösungen und Ansätzen in der personalen  Vermittlung?

Sie haben Interesse an Bildung, Lernen und kultureller Bildung?

Sie arbeiten im Feld der Kunstvermittlung und möchten sich in diesem Bereich stärker professionalisieren?
Der Zertifikatskurs „Dialogische Kunstvermittlung“ bietet Ihnen die Gelegenheit, sich im Bereich innovativer, personaler Vermittlungsformen umfangreich und qualifiziert weiterzubilden.

In sieben Modulen über einen Zeitraum von sieben Monaten lernen Sie aktuelle Erkenntnisse aus der Lehr- und Lernforschung, der Ästhetik, der Kognitions- und Wahrnehmungspsychologie sowie Methoden der gruppenorientierten Werkanalyse sowie Moderations- und Kommunikationsstrategien für ihre Vermittlungstätigkeit zu nutzen. Mit dem Ziel, sowohl Kinder und Jugendliche als auch erwachsene Besucherinnen und Besucher für Kunst zu begeistern und aus Kunstvermittlung ein lebendiges und spannendes Erlebnis zu machen, haben Sie die Möglichkeit, im Zertifikatskurs über zahlreiche praktische Trainings- und Supervisionseinheiten Ihren eigenen Vermittlungsstil zu optimieren bzw. neue Vermittlungsformate kennenzulernen.

Angeleitet und trainiert von erfahrenen und qualifizierten Pädagoginnen und Pädagogen ermöglicht Ihnen dieser Zertifikatskurs, die eigenen Kompetenzen um ein Vielfaches an kommunikativen und methodisch-didaktischen Fähigkeiten zu erweitern.

Einleitung

Die Anforderungen an Kunst- und Kulturvermittlung verändern sich. Neue, partizipatorische Vermittlungsangebote als auch traditionelle Bildungsformate werden in gleichem Maße gefordert. Hierfür sind neben kulturhistorischen Wissen sind auch kommunikative, kreative, organisatorische und personale Kompetenzen für diesen Bereich zunehmend notwendig.

Die Kunstvermittlung steht u.a. vor den Fragen:

  1. Wie kann man durch innovative und zeitgemäße Vermittlungsformate bestehende Besuchergruppen erhalten und gleichzeitig und neue Zielgruppen gewinnen?
  2. Welche aktuellen Lehr- Lerntheorien müssen berücksichtigt werden, um den Bedürfnissen des heutigen Museumspublikums gerecht zu werden?
  3. Wie kann das Museum sich veränderten, medienorientierten Gesellschaft mit personalen Vermittlungsformen begegnet werden?

Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich der Zertifikatskurs „Kunstvermittlung“ in sieben aufeinander aufbauenden Modulen und bietet damit eine grundlegende Qualifizierung für das Arbeitsfeld der Kunstvermittlung.
Begleitet von einem praxiserfahrenen Dozententeam haben Sie die Gelegenheit sich mit aktuellen Bildungsformaten befassen und sich in anwendungsorientierter Form in aktuellen Ausstellungen direkt vor Ort auszuprobieren, zu trainieren und zu.

Wir freuen uns auf Sie!

Antje Lielich-Wolf
Konzept und Kursleitung
Geschäftsführerin
kunstunddialog
Institut für Kunstvermittlung und Weiterbildung

Zielgruppen

Die modulare Weiterbildung richtet sich an Mitarbeiterinnen aus dem Bereich Bildung und Vermittlung von Museen oder in freiberuflicher Position sowie alle Kunstvermittlerinnen und Kunstvermittler in Leitungsposition, die ihre kunst- und/oder kulturhistorisches Kenntnisse um pädagogisches Wissen und Kompetenzen erweitern möchten. Auch Voluntäre aus dem Bereich Bildung und Vermittlung sind angesprochen, die sich in diesem Feld beruflich etablieren möchten.

Darüber hinaus ist der Lehrgang offen für freiberuflich arbeitende als auch für festangestellte Personen, die ihre kunst – und kulturvermittelnde Tätigkeit im Bereich der Bildung und Kommunikation effizient professionalisieren möchten. Der Lehrgang richtet sich an Personen aller Museumgattungen.

Zur Zielgruppe gehören:

  • Museumsmitarbeiterinnen Bildung und Vermittlung
  • Voluntäre aus dem Beriech Museumspädagogik / Bildung und Vermittlung
  • Freischaffenden Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker
  • Geisteswissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler
  • Kulturwissenschaftlerinnen und Kulturwissenschaftler
  • Bildende Künstlerinnen und Künstler
  • Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler
  • Kunst- und Kulturpädagoginnen und –pädagogen

Qualifikationsziel und Methodik

„Kunstvermittlung“ ist eine modulare Weiterbildung, die die Möglichkeit bietet, sich intensiv mit Bildungs- und Kommunikationsprozessen innerhalb der Kunstvermittlung auseinanderzusetzen. Sie gibt Konzepte und Techniken an die Hand, Bildungs- und vermittlungskonzepte zu gestalten und das eigene Kommunikationsverhalten im Umgang mit Besucherinnen und Besuchern zu reflektieren und zu optimieren. Hierbei geht es vor allem um Grundlagen von Bildung und Vermittlung, um pädagogisches und erwachsenenbildnerisches Basiswissen sowie um die Realisierung einer dialogische und partizpatorische Grundhaltung und Vermittlungsdidaktik.

Werkanalytische Verfahren der Kunstgeschichte, Besucherpsychologie, Audience Develempment, sowie die Beschäftigung mit Ästhetik- und Wahrnehmungsprinzipien und Psychologie bieten Ihnen die Möglichkeit, sich intensiv mit Ihrer Zielgruppe und dessen Bedürfnissen auseinanderzusetzen dementsprechende Vermittlungsformate zu entwickeln.

Neuste Lehr- Lerntheorien sowie innovative, museumspädagogische Methoden und Herangehensweisen an die Entwicklung und Umsetzung einer kreativen und besuchernahen Museumsarbeit sind Teil des Curriculums.

Es werden Dialogische Kommunikationstheorien erörtert und der Umgang mit unterschiedlichen Zielgruppen in der Kunstvermittlung thematisiert. Die erkenntnisfördernden Prinzipien des Sokratischen Dialogs sowie der der Umgang mit Besuchergruppen, unterschiedlichste Bedürfnisse wird in sehr praxisorientierten Trainingseinheiten erprobt und trainiert.

Simulierte Führungen und Coachingeinheiten ermöglichen die Professionalisierung des eigenen Auftritts und der pädagogischen Vermittlungskompetenz. Das effektive Einsetzen der eigenen Stimme, der Atmung und der Haltung wird optimiert.

Nach Abschluss des Zertifikatskurses können Sie selbstständig zielgruppenspezifische, besucherorientierte und dialogische Vermittlungsformate planen und durchführen und setzen diese gezielt und ausstellungsbezogen um. Sie können Ihr bevorzugtes Format gegenüber Besucherinnen und Besuchern, Museumsleitungen und Bildungsinstitutionen theoretisch begründen und seinen Nutzen erklären. Sie erhalten einen Einblick in den Bereich des Kultursponsorings und der Projektplanung und lernen die Chancen innovativer Kunstvermittlungskonzepte und besucherorientierter Vermittlungsangebote kennen.

Alle theoretischen Inhalte werden in Form von praktischen Übungen und in Rollenspielen u. a. vor Originalen in Berliner Museen trainiert. Alle Dozentinnen und Dozenten vertreten eine selbstbestimmte und handlungsorientierte Lehr- und Lernform. Gruppenarbeiten und eine teilnehmerorientierte Didaktik stehen im Vordergrund.

Mehr Informationen zum Zertifikatskurs finden sie unter Flyer Zertifikatskurs Dialogische Kunstvermittlung 2016

Sie können den Zertifikatskurs online buchen: Anmeldung und Buchung (bis zum 1.8.2016 mit Frühbucherrabatt hier).

Inhalt und Aufbau

Die Weiterbildung umfasst insgesamt 14 Veranstaltungstage, gegliedert in sieben Modulen mit unterschiedlichen, thematischen Schwerpunkten. Jedes Modul findet an zwei Veranstaltungstagen statt.

 

Modul I stellt Grundlagen der Kunst- und Kulturvermittlung und neue Bildungs- und Vermittlungsansätze vor und diskutiert seine Inhalte, Aufgaben und Schwierigkeiten im Museumsalltag. Das Modul befasst sich des Weiteren mit Fragen der Bildung, der Kommunikation und der Vermittlung von Kunst an ein heterogenes Publikum. Es beleuchtet Fragen der Kommunikation, der ästhetischen Bildung und der Möglichkeiten und Grenzen von Vermittlung in Museen und Ausstellungen. Es werden innovative Kunstvermittlungskonzepte und Konzepte besucherorientierter Vermittlungsangebote und ihrer Umsetzungsmöglichkeiten behandelt. Themen dieses Moduls sind sowohl die eigene Rolle als Vermittlerin bzw. Vermittler, die innere Haltung in Bezug auf Themen der Ausstellung und die Institution Museum als auch die eigene Rolle einer Bildungs- und Vermittlungsabteilung. Zu Beginn des ersten Moduls werden alle organisatorischen Fragen und die Vorgehensweise des Lehrgangs besprochen.

Modul II Lernen und Motivation / Dialogische Kunstvermittlung bietet eine intensive Auseinandersetzung mit Theorien aktuellen Lehr- und Lernverhaltens. Die derzeit wichtigen Lern- und Motivationstheorien werden vorgestellt und auf ihre Anwendbarkeit in der Kunst- und Kulturvermittlung hin überprüft. Darauf aufbauend widmet sich das Modul im Speziellen der Dialogischen Kunstvermittlung und behandelt lebendige Moderationsformen im Umgang mit Gruppen. Die Prinzipien des Sokratischen Gesprächs und der dialogischen Gesprächsmethode werden vorgestellt und trainiert. Schwerpunkt ist die Bedeutung einer wertschätzenden und nicht wertenden Kommunikation und die Fähigkeit, offen und produktiv mit Besucheräußerungen umzugehen und Aussagen im Gespräch an das Werk zurückzuführen. In persönlichen Coachingeinheiten wird die dialogische Vermittlungsmethode an konkreten Kunstwerken individuell trainiert.
Die dialogische Gesprächsmethode bildet die Basis des gesamten Lehrgangs.

Modul III geht speziell auf die Methodik der Objektorientierten Kunstvermittlung ein. Ausgehend vom Werk werden hierfür Ästhetik, Wahrnehmungstheorie, Didaktik sowie die Methodik der Kunstvermittlung beleuchtet. Moderationstechniken und Konzepte von Führungen werden erarbeitet. In anschaulichen Übungen und Simulationen an Ori­ginalen im Museum werden zenrale Aspekte vertieft und trainiert.

Im Modul IV stehen museumspädagogische Vermittlungsangebote für Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt. Folgende Fragen werden uns beschäftigen:
Wie kann man „Raum“ im Museum schaffen, in dem sich Kinder Kunst „aneignen“ können?
Welche Zugänge haben Kinder zu Kunst und Kultur und wie können wir mit welchen Impulsen diese Zugänge aktivieren und unterstützen?
Welche Bedeutung hat dies für unsere „Haltung“ als Vermittler/in?
Im Rahmen diese Moduls werden verschiedene aktuelle museumspädagogische Methoden vorgestellt, reflektiert und gemeinsam (weiter)entwickelt und an Ihre Einsatzszenarien angepasst. Dabei kommt der Verwendung von theaterpädagogischen Methoden, improvisierter Vermittlungsmaterialien und altersgemäßen Impulsen eine besondere Bedeutung zu.
In zahlreichen praktischen Übungen zu einer wertschätzenden und dialogische Kommunikation und Vermittlungstechniken am Exponat wird die eigene Haltung und Rolle als Vermittler/in reflektiert.
Ein weiteres Ziel des Seminares ist es, gruppendynamische Prozesse in den Blick zu nehmen. Trainingseinheiten für die Kommunikation mit Schüler/innen, Lehrpersonen auch bei Konflikten und Störungen geben Methoden für die konkrete Arbeitssituation an die Hand.

Das Modul V Kunstvermittlung professionalisieren befasst sich mit der Projektplanung und Budgetierung von Drittmittelprojekten. Sie lernen Fundstellen für alternative bzw. komplementäre Fördertöpfe kennen und erhalten zahlreiche Tipps aus der Praxis. Die Bedeutung der Bildungs-und Vermittlungsarbeit innerhalb des Museum und Ihre politische und Dimension wird erläutert.

Die Vermarktung von Vermittlungskonzepten sowie die stärkere Positionierung der Kunstvermittlung innerhalb und außerhalb des Museums sind weitere Themen des Moduls. Anhand konkreter Praxisbeispiele zu erfolgreichen Projektanträgen lernen Sie auf welche Aspekte sie bei einer Antragsstellung achten müssen.

Im Modul VI Stimme, Sprache, Haltung / Umgang mit Konflikten entwickeln Sie sowohl Ihre körperliche als auch Ihre stimmliche Präsenz.
Sie erfahren, wie Sie Ihre Stimme als persönliches und lebendiges Ausdrucksmittel nutzen können.
Sie gewinnen Sicherheit in der Präsentation und erlauben sich mehr Pausen; Ihre Stimme gewinnt mehr Durchlässigkeit für Ihre Gedanken und ermöglicht Ihnen eine inhaltlich adäquate Modulation und Intonation. Mit grundlegenden Übungen – auch vor Ort im Museum – haben Sie Gelegenheit, die gelernten Inhalte praktisch umzusetzen. Trainingseinheiten im Museum in Form von Simulationen und Übungen für den Umgang und die Kommunikation mit allen Besucherzielgruppen geben Methoden für die konkrete Arbeitssituation an die Hand.

Modul VII bildet das Abschlusskolloquium. Der Erwerb des Zertifikats ist gebunden an eine Abschlussarbeit. Hierbei besteht die Möglichkeit zu wählen zwischen:

  • Erstellung eines museumspädagogischen Konzepts zur Durchführung in einem Museum
  • Vorstellung und Darbietung einer dialogischen Führung vor Originalen im Museum und mit der Seminargruppe als Besucher
  • Präsentation eines Drittmittelantrages für ein museales Bildungsangebot.
  • Zertifikat

Die erfolgreiche Teilnahme an der Weiterbildung wird bei regelmäßigem Besuch aller Module (mind. 6 von 7) und erfolgreichem Leistungsnachweis (s. Modul VII) im Abschlusskolloquium mit einem Zertifikat dokumentiert.

Mehr Informationen zum Zertifikatskurs finden sie unter Flyer Zertifikatskurs Dialogische Kunstvermittlung 2016

Sie können den Zertifikatskurs online buchen: Anmeldung und Buchung (bis zum 1.8.2016 mit Frühbucherrabatt hier).

Weitere Informationen zu den Modulen

Modul I
Grundlagen und neue Ansätze der Kunst- und Kulturvermittlung
Didaktik der Vermittlung

Antje Lielich-Wolf, Ina Schulze

  • Grundlagen der Kunst- und Kulturvermittlung
  • Berufliches Selbstverständnis als Kunst- und Kulturvermittlung
  • Kommunikationsgrundlagen
  • Gesprächsführung
  • Allgemeine Didaktik und Methodik der Vermittlung
  • Innovative, besucherorientierte Kunstvermittlungsformate, 
 Audience Development Formate
  • Führungsanalyse

Modul II
Dialogische Kunstvermittlung
Lernen, Motivation in der Kunstvermittlung

 

Seminarleitung
Antje Lielich-Wolf
Prof. Dr. Karsten D. Wolf

  • Motivations- und Lehr- und Lerntheorien
  • Einsatz von Video und Smartphones in der Vermittlungsarbeit
  • Dialogische Kunstvermittlung
  • Training von dialogischen Führungen vor Originalen

Modul III
Wahrnehmung und Ästhetik
Objektorientierte Kunstvermittlung

Termin:

20.1.-21.01.2018

Ort: Berlin

Seminarleitung
Antje Lielich-Wolf
Dörte Wiegand

  • Kunstverständnis und Kunstvermittlungsmethoden
  • Kriterien einer Objektorientierten Kunstvermittlung
  • Wahrnehmung, Ästhetik und Konstruktivismus
  • Simulierte Führungen in Kleingruppen
  • Individuelles Coaching und Supervision

Modul IV

Stimme, Sprache, Haltung

Gemäldesammlung Berlin

Seminarleitung
Gabriella Crispino,
Antje Lielich-Wolf

  • Nonverbale Kommunikation
  • Stimmliche Präsenzentwicklung (Halt in der Architektur des Körpers; Atem/Stimme/Resonanz; Artikulation und Aussprache)
  • Übungen vor Originalen mit Schwerpunkt Stimme
  • Umgang mit Störungen, verbalen und nonverbalen Konflikten

Modul V

Verschiedene Zielgruppen und Ihre Bedürfnisse  – Kunstvermittlung mit Senioren und demenziell erkrankten Menschen

Seminarleitung
Antje Lielich-Wolf
Ina Schulze

  • Zielgruppe Kinder und Jugendliche
  • Museumspädagogische Methoden kennenlernen
  • Materialien in der Vermittlungsarbeit
  • „Räume“ für Vermittlung
  • Konzepte im Ausstellungsraum erarbeiten
  • Vermittlungssequenzen entwickeln und erproben

Modul VI
Kunstvermittlung und Kuratieren
Kunstvermittlung professionalisieren
Vermittlungskonzepte entwickeln und umsetzen

Termin: 25.-26.März 2o17
Seminarleitung
Antje Lielich-Wolf, Nina Schulze, Prof. Dr. Karsten Wolf

  • Erfolgreich Drittmittelanträge schreiben
  • Möglichkeiten des Sponsoring kennenlernen
  • Kunstvermittlungsprojekte mit Partnern realisieren
  • Konzepte zur Fortbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Modul VII
Abschlusskolloquium

Abschlussmodul  Ina Schulze und Antje Lielich-Wolf

  • Präsentation der persönlichen Abschlussprojekte
  • Gesamtreflexion
  • Beruflicher Ausblick

Terminübersicht

Gesamtlaufzeit:
11.11.2017 – 25.05.2018
Uhrzeiten jeweils
Samstag 10 – 18 Uhr, Samstag: 11 – 16 Uhr (Abweichungen möglich!)


Team

Konzept und Kursleitung

Antje Kathrin Lielich-Wolf, Diplom-Pädagogin/ Diplom-Theaterpädagogin / Geschäftsfüherin von kunstunddialog

Antje Kathrin Lielich-Wolf studierte Erziehungswissenschaft, Psychologie, Philosophie und Kunstgeschichte an den Universitäten München, New York (NYU), Würzburg und Bamberg. Als Kunstvermittlerin war sie 2002 auf der Documenta11 in Kassel, dem MoMa in Berlin 2004 und für die Flick Collection tätig. Sie arbeitet als Kommunikationstrainerin, Theaterpädagogin und Lehrbeauftragte der Universität Bremen. Seit 2004 leitet sie das Institut für Kunstvermittlung und Weiterbildung kunstunddialog Berlin/München. Sie hat einen Lehrauftrag zu Kunstvermittlung und er Universität Hildesheim und promoviert zum Thema: Dialogische Kunstvermittlung am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Bremen.
Antje Lielich-Wolf ist Gründerin und Geschäftsführerin von kunstunddialog, Institut für Kunstvermittlung und Weiterbildung
www.kunstunddialog.de
info@kunstunddialog.de

Dozentinnen und Dozent

Prof. Dr. Karsten D. Wolf, Universität Bremen
Karsten D. Wolf ist Professor für Medienbildung und Didaktische Gestaltung multimedialer Lernumgebungen an der Universität Bremen, Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften. In Forschung und Lehre beschäftigt er sich mit der didaktischen Gestaltung innovativer Lehr-Lern-Umgebungen, Emotionen und Motivation in Vermittlungsprozessen, dem Lehren und Lernen mit interaktiven digitalen Medien in einer mediatisierten Welt.

Nina Schulze, Kunsthistorikerin, Leiterin der Kunstvermittlung am Museum Schloss Moyland
Nina Schulze studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Afrikanistik an der Universität zu Köln. 2001 Magister Artium. Von 2002 bis 2004 absolvierte sie ihr wissenschaftliches Volontariat im Museum Kurhaus Kleve, hier war sie zuständig für den Bereich Museumspädagogik. Von 2004 bis 2007 war sie freiberuflich als Kuratorin und Autorin tätig. Seit 2008 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Museum Schloss Moyland, sie leitet die Abteilung Kunstvermittlung. Sie ist freie Mitarbeiterin von kunstunddialog Institut für Kunstvermittlung und Weiterbildung.

Ina Schulze
Hat Kunstgeschichte und Französistik studiert (M.A.). Sie ist als Kunstvermittlerin am Museum der Bildenden Künste in Leipzig beschäftigt und leitet dort seit 2004 das Vermittlungsprojekt: „Ich zeig´s Dir“ – Kinder führen Kinder. Seit 2014 ist sie freiberufliche Dozentin bei kunstunddialog.

Gabriella Crispino, Künstlerische Lehrkraft, Stimmbildnerin und Sprecherzieherin, UdK Berlin
Gabriella Crispino unterrichtet als Stimmbildnerin und Sprecherzieherin die Schauspielstudierenden der Universität der Künste Berlin und die Puppenspieler der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Sie arbeitet in freien Produktionen als Sprecherin und Schauspielerin, choreografiert Sprech- und Bewegungschöre. Ihre Spezialgebiete sind die Sommerkurse in der italienischen Toskana „Die Stimme in Dante Alighieris ‚Göttliche Komödie‘“ und „Ein Stimmen. Ein Sprechen“– das Sprechen von Texten Elfriede Jelineks.

 

Zugangsvoraussetzungen
Erwartet wird in der Regel die Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife. Anmeldungen können mit dem Anmeldeformular per Post oder email an : info@kunstunddialog.de
Bitte schicken Sie uns zusätzlich ein Motivationsschreiben (ca. eine A4-Seite), um eine gute Zusammenstellung der Gruppe zu ermöglichen. Eine telefonische Anmeldung ist nicht möglich. Entscheidend für die Zulassung sind die pädagogische Erfahrung und die persönliche Motivation. Das Leitungsteam behält sich vor, eine Auswahl bei den Bewerbungen zu treffen.

Teilnehmerzahl
Mindestteilnehmerzahl: 10, Höchstteilnehmerzahl: 18. Ist bis zum Anmeldeschluss die erforderliche Mindestanzahl an Anmeldungen nicht erreicht, wird die Weiterbildung abgesagt.

Hinweise zum Rücktritt
Es gelten die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (www.kunstunddialog.de) genannten Rücktrittsregelungen. Der Abschluss einer Seminar-Rücktrittsversicherung wird empfohlen.

Beratung zu Weiterbildung, Fördermöglichkeiten und Seminar-Rücktrittsversicherung
Informationen zu Fördermöglichkeiten, wie Bildungsprämie und Bildungsscheck, und zur Möglichkeit des Bildungsurlaubs finden Sie unter: Die Förderung heißt Weiterbildungsscheck Individuell.
Alle Informationen dazu https://www.sab.sachsen.de/privatpersonen/förderprogramme/weiterbildungsscheck-individuell.jsp

Personen mit Wohnsitz in Sachsen erhalten eine 80% Förderung der Weiterbildung!

Weiterbildungskosten sind grundsätzlich als Werbungskosten bzw. als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar. Zudem wird die Inanspruchnahme von Bildungsurlaub empfohlen.

Gern beraten wir Sie auch persönlich.
kunstunddialog
Alle Informationen und ein Anmeldeformular finden Sie auch unter:
www.kunstunddialog.de

 

Leitung und Konzept
Antje Lielich-Wolf, kunstunddialog
Institut für Kunstvermittlung und Weiterbildung

kunstunddialog, ist ein 2004 in Berlin gegründetes, unabhängiges Institut für Kunstvermittlung und Weiterbildung. kunstunddialog bietet bundesweit museumsinterne Mitarbeiterfortbildungen und offene Seminare an .
Fortbildungsthemen sind: Vermittlung, Kommunikation, Dialog, Motivation, Lernen, museumspädagoischne Methoden, Umgang mit Konflikten und Coaching.
Antje Lielich-Wolf arbeitet als Trainerin und Coach. Alle Seminare haben einen hohen praktischen und handlungsorientierten Ansatz.

Mehr Informationen zum Zertifikatskurs finden sie unter:

 

Sie können den Zertifikatskurs online buchen: Anmeldung und Buchung

 

(bis zum 1.8.2016 mit Frühbucherrabatt hier).

Stand der Informationen: Juni 2017, Änderungen vorbehalten.